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26.1.2007 von Jens.
Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber mein Gedächtnis hat die Eigenschaft, dass es sich häufiger benötigte Informationen irgendwann merkt - ohne, dass ich es irgendwie aktiv auswendig lernen müsste. Dabei ist auch egal, wie unzusammenhängend diese Informationen sind: bestes Beispiel dafür sind die Autokennzeichen der Lehrer meiner Schule. Ich habe immer mal wieder Lehrer in ihr Auto steigen oder sie darin fahren sehen - da ich es nicht ganz unnütz fand, zu wissen, ob ich gerade vor einem Auto einer meiner Lehrer stehe, haben sich so diverse Kennzeichen wohl irgendwann “gespeichert”. Bemerkbar machte sich das allerdings erst, als wir für unsere Abizeitung die Idee hatten, ein Autokennzeichen-Rätsel zu machen und ich spontan für fast jeden Lehrer, den wir in dieses Rätsel aufnehmen wollten, Autokennzeichen, Marke, Typ, Farbe und üblichen Parkort an der Schule nennen konnte ![]()
Die Computertastatur war für mich zu Anfang ein Rätsel - ich wusste nie, wo irgendwelche Tasten sind und kam mir etwas verloren vor. Irgendwann hatte ich aber die gesamte Ordnung außerhalb des Alphabets drauf - nur eben dieses konnte ich mir nicht merken. Darüber hinaus fand ich es etwas beschämend, jedes mal, wenn man mich fragte “Oh, du tippst aber schnell - du hast bestimmt das 10-Finger-System gelernt, oder?” ein “Nein” als Antwort geben musste. Ich besorgte mir eine Lern-CD mit einem Programm zum 10-Finger-System-Lernen und machte wider Erwarten auch tatsächlich Gebrauch davon. Überraschenderweise habe ich mithilfe dieses Programms tatsächlich das 10-Finger-System gelernt - und bin seitdem immer wieder erstaunt, wie schnell man mit der Tastatur arbeiten kann, wenn man es beherrscht.
Aber nun endlich zum eigentlichen Thema:
Es dürfte schon nicht üblich sein, dass man seine Tastatur reinigt - ich bekomme, trotzdem eigentlich jeder aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis weiß, dass ich aktiv weder Windows noch einen normalen PC (”Intel-System” darf ich ja jetzt nicht mehr sagen
) nutze, einerseits des öfteren Fragen aus diesem Bereich gestellt, andererseits aber auch Hardware in die Hand gedrückt mit den Worten “Brauch ich nicht mehr, kannst du doch bestimmt noch was mit anfangen.”
Dazu gehören auch immer mal wieder Tastaturen - und was ich da schon in der Hand halten musste, war zum Teil richtig eklig. Ich habe da so eine Vorgehensweise, bei der die Tastatur recht schonend ziemlich sauber und vor allem von Haaren, diversen Krümeln und Staub befreit wird.
Dazu entferne ich alle Tastenkappen einzeln und werfe diese in heißes Spülwasser. Die frei gewordene Rest-Tastatur reinige ich anschließend mit Kunststoffreiniger. In der Zwischenzeit hat das Spülmittel gut gewirkt, ich lasse das Spülwasser ab und trockne die Tastenkappen einzeln mit einem Trockentuch - Orte, an denen sich Wasser sammelt, wozu bevorzugt die Aufnahme für die Tastatur gehört, puste ich trocken.
Bei diesem letzten Prozessschritt entstehen also eine Reihe Tastenkappen in ungeordnetem Zustand und eine saubere Tastatur-Grundlage. Die Tasten sofort wieder in die Tastatur einzusetzen halte ich für gewagt, da sie auch nach dem Bepusten nicht ganz trocken sind. Was liegt also näher, die Tastenkappen einfach alle schon im korrekten Layout auf den Tisch zu legen, damit man sie anschließend leichter wieder in die Tastatur einsetzen kann?
Nun, hier hat sich beim letzten Tastatur reinigen gezeigt, dass das sog. MF-II-Layout mittlerweile wohl auch “gespeichert” ist:
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